PRP - BEHANDLUNG BEI EREKTIONS-STÖRUNGEN

Erektionsprobleme betreffen viele Männer in ganz unterschiedlichen Altersklassen und stellen für die Betroffenen, unabhängig von den ihnen zugrunde liegenden Auslösern, eine starke Belastung dar. Durch zwei bis drei regenerative Behandlungen mit Platelet-rich-Plasma (PRP) kann die Durchblutung des Penis gesteigert werden, um die Erektion zu verstärken. Die Zunahme an Blutvolumen in den Schwellkörpern vergrößert auch das Volumen des Penis in der Erektion, das Glied wird härter und die sexuelle Leistungsfähigkeit somit optimiert.

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Ablauf

Vor der Behandlung werden Dir etwa 10-20 ml Blut abgenommen. Dieses wird anschließend mittels Zentrifugation schonend aufbereitet und daraus ca. 7-15 ml PRP gewonnen.

 

Die Zentrifugation nutzt Fliehkräfte, um die roten und weißen Blutkörperchen von den flüssigen Anteilen zu trennen. Der auf diese Weise gewonnene flüssige Anteil ist das Thrombozyten– reiche Plasma (engl.: platelet), das auf physikalischem Wege und ohne Zugabe anderer Fremdstoffe entsteht. Je nach Anwendung und individueller Therapieplanung wird das PRP mit einer feinen Nadel in die zu behandelnden Bereiche injiziert. Wir wenden dafür eine spezielle lokale Anästhesie an, um die kleinen Einstiche so schmerzarm wie möglich werden zu lassen.

Technik

PLATELET-RICH PLASMA

 

Das plättchenreiche Plasma enthält Deine eigenen Wachstumsfaktoren und Proteine in sehr hoher Konzentration. Lokal und hochdosiert eingesetzt, erzielen sie eine stark regenerative Wirkung.

 

Dafür sind sechs wesentliche Faktoren zu nennen, die bei der Zellerneuerung helfen, das Zellwachstum von Bindegewebszellen stimulieren, die Kollagenproduktion anzuregen und vor allem die Ausbildung neuer Blutgefäße zu induzieren, um die lokale Durchblutung zu optimieren.

 

  1. TGF-beta (Transforming Growth Factor) fördert das Zellwachstum und die Gefäßneubildung

  2. PDGF-AB (Platelet-derived Growth Factor) stimuliert das Zellwachstum

  3. bFGF (Fibroblast Growth Factor) regt die Bindegewebszellen (sog. Fibroblasten) an, u.a. Kollagen zu produzieren

  4. IGF (Insulin-like Growth Factor) fördert die Kollagensynthese noch mehr, weiterhin die Zellteilung (Proliferation) und -erneuerung und das Wandern und Quervernetzen der Bindegewebszellen (Fibroblastenmigration)

  5. EGF (Epidermal Growth Factor) fördert die Blutgefäßneubildung, reguliert die Regeneration der Zwischenzellräume und stimuliert ebenfalls die Bindegewebszellen

  6. VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) stimuliert die Endothelzellproliferation und -migration, also die innere Auskleidung unserer Blutgefäß

 

Hört sich alles kompliziert an? In einem Beratungsgespräch bei JJPS erläutern wir Dir ausführlich die Zusammenhänge.

Kosten & Finanzierung

Für ein optimales Ergebnis sind ca. drei Sitzungen im Abstand von jeweils 8-12 Wochen notwendig. Denn: Alle Zellen befinden sich in jeweils unterschiedlichen Wachstumsphasen. Die intervallartige Behandlung kann sicherstellen, dass möglichst alle Zellen in ihrer jeweils optimalen Wachstumsphase behandelt werden.

 

Die PRP – Behandlung zur Steigerung der Erektionsfähigkeit kostet ab 600 Euro je Sitzung.

Risiken

Grundsätzlich ist die Behandlung mit PRP risikoarm und gut verträglich, da keine körperfremden Stoffe eingesetzt werden. Nebenwirkungen können leichte Schwellungen und Rötungen umfassen, die meistens nach 12-24 Stunden wieder spurlos verschwunden sind. Wie bei allen Injektionen existiert ein minimales Infektionsrisiko, allerdings wird das zu behandelnde Areal zuvor ausgiebig desinfiziert. Da hochsteril gearbeitet wird, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion auf ein Minimum.

Nachsorge

Lange Ausfallzeiten gibt es bei dieser Art der Behandlung nicht, der Genesungsprozess dauert nicht länger als maximal 24 Stunden. Nach den Injektionen sollten für einen Tag Aktivitäten wie Sport und Sauna (Schwitzen!) und Schwimmen (Kontakt mit Bakterien) vermieden werden.

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INFORMATIONS-
ÜBERSICHT

OP-Dauer

Ca. 30-45 min

Nachbehandlung

1 Tag kein Sport, Sauna, Spa

Wissenswertes

Die Erektion kann durch dieses Verfahren härter und lang anhaltender werden

Technik

Konventionelle Blutentnahme, Aufbereitung des Plasma und Injektion in Schwellkörper

Gesellschaftsfähigkeit

sofort

Schmerzhaftigkeit

dank Anästhesiecreme gering

Risiken

keine

Klinikaufenthalt

Ambulante Durchführung

Kosten

ab 600 Euro je Sitzung