OBERSCHENKEL-STRAFFUNG

Erschlaffte Haut an den Oberschenkeln bildet sich meist nach starker Gewichtsabnahme aus.

Manchmal können aber auch die normale Hautalterung und/oder eine individuelle genetische Veranlagung dafür verantwortlich sein, dass sich an den Oberschenkeln starke, sichtbare Hautüberschüsse bilden, die Betroffene in ihrer Lebensqualität einschränken. Auch sportliche Betätigung und gesunde Ernährung können bei Hauterschlaffung in dieser Region keine nachhaltige Abhilfe schaffen. Bei einer Oberschenkelstraffung nehmen wir zu Beginn des Eingriffs eine schonende Fettabsaugung des zu straffenden Bereiches vor. Sie verbessert die Kontur und schont gleichzeitig die empfindlichen Lymphgefäße, die in dieser Region sehr zahlreich sind. Anschließend wird überschüssige Haut chirurgisch entfernt. Dazu bringen wir einen senkrechten Schnitt an der Oberschenkelinnenseite an, der im Verlauf einer Hosennaht ähnelt und sehr schonend ist.

Eine Pause machen

Vorbereitung

Wichtig ist die genaue Planung der Schnittführung und der abzusaugenden Areale.

Vor einer Oberschenkelstraffung darfst Du mindestens 14 Tage vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen und Du solltest auf das Rauchen verzichten. Auch gibt es einige Kontraindikationen, die wir im Rahmen des Vorgesprächs mit Dir ausführlich besprechen.

Technisches

Der Eingriff selbst wird stationär in ca. 90 Minuten in unserer Partnerklinik ausgeführt. Dies geschieht in Vollnarkose, der Eingriff läuft weitgehend schmerzfrei ab. Zuvor wird die genaue OP-Planung eingezeichnet. Anschließend erfolgen die schonende Absaugung des überschüssigen Fettgewebes und die Straffung des nun leeren Hautmantels. Abschließend verschließen wir die Wunde mit kräftigen Fäden in der Tiefe und vernähen die darüber liegende Haut mit sehr feinen Stichen, damit die Narbe sehr unscheinbar wird. Ohnehin befindet sie sich unauffällig in der Oberschenkelinnenseite und verblasst mit der Zeit.

Um Wundsekret abzuleiten wird auf jeder Seite eine Drainage eingelegt, die schon meist nach 2-3 Tagen entfernt werden kann. Anfänglich legen wir Kompressionsverbände an, und tauschen sie nach zwei Tagen gegen eine spezielle Miederhose aus.

Kosten & Finanzierung

 

Die Kosten für eine Oberschenkelstraffung variieren je nach Aufwand und setzen sich zusammen aus der OP-Ausführung, dem Material, der Narkose und den Abschlussuntersuchungen. Die Kosten starten bei ca. 5.500 Euro, je nach OP-Zeit und Kombinationen mit anderen Verfahren.

Risiken

Der Eingriff ist eine Routine-Operation innerhalb der Plastischen Chirurgie. Dennoch bestehen Risiken wie Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder unschöne Narben, die evtl. später einer Korrektur bedürfen.

 

Für Raucher besteht ein erhöhtes Risiko für Wundheilungsstörungen sowie für weitere Probleme. Wir empfehlen deshalb dringend, das Rauchen für mindestens vier bis sechs Wochen vor und nach der Operation zu unterlassen.

Nachsorge

Der Eingriff erfolgt stationär in unserer Partnerklinik mit einer Übernachtung. Nach der Operation muss für sechs Wochen auf Sport und schwere Belastung verzichtet werden. Während dieser Zeit wird eine spezielle Kompressionshose getragen. Nach 2-3 Tagen erfolgt die erste Kontrolle. Weitere Verlaufskontrollen schließen sich an. Da wir mit selbstauflösendem Nahtmaterial arbeiten, entfällt ein Fadenzug.

 

Saunagänge oder Baden sollten für zwei bis drei Monate unterlassen werden. Die Narbe ist fein und mit der richtigen Pflege verblasst sie schnell und ist später fast unsichtbar.

 

Der Eingriff kann gut mit anderen Straffungsoperationen kombiniert werden.

INFORMATIONS-
ÜBERSICHT

OP-Dauer

Circa 1-2 Stunden

Narkose

Vollnarkose

Kosten

Ab 5.500,- Euro

Technik

Entfernung überflüssiger Haut an der Innenseite der Oberschenkel, meist in Kombination mit Fettabsaugung, vertikaler Schnitt, ähnlich einer Hosennaht

Nachbehandlung

6 Wochen Verzicht auf Sport und schweres Heben, Tragen eines speziellen Mieders

Schmerzhaftigkeit

Dank Vollnarkose schmerzfrei

Gesellschaftsfähigkeit

nach ca. 2 Wochen

Klinikaufenthalt

Stationäre Durchführung

Risiken

selten blaue Flecke, Wundheilungsstörungen, Infekte