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BRUSTVERGRÖßERUNG MIT IMPLANTATEN

Auf Grund der Erfahrungen, die wir in großen brustchirurgischen Zentren gewinnen konnten, wissen und kennen wir die unterschiedlichen Gründe, die Frauen zu dem Entschluss führen, ihre Brüste operieren zu lassen. Diese sind genauso vielfältig, wie die Frauen, die sich dafür entscheiden.

 

Oft empfinden die Patientinnen ihre natürliche Brust als zu klein für ihre Silhouette, oder sie wünschen sich ein Implantat nach ihrer Schwangerschaft oder Stillzeit, um die danach erschlaffte Brust wieder mit Volumen zu füllen.

 

Die weltweit am häufigsten angewandte Methode, und eine der insgesamt am häufigsten nachgefragten Operationen überhaupt, ist die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten. Statistiken der internationalen Weltvereinigung der Plastischen Chirurgen besagen, dass sich im Jahr 2018 weltweit mehr als 1.8 Millionen Frauen diesem Eingriff unterzogen haben.

 

Die „ideale“ Brust beruht auf der individuell auf den Körper abgestimmten Balance von Volumen, natürlicher Form und Symmetrie.

Bei der Planung einer Brustvergrößerung sind zunächst die jeweilige anatomische Ausgangslage, die Breite des Brustkorbs und die Beschaffenheit von Haut, Brustdrüsen- und Bindegewebe entscheidend und werden daher eingehend analysiert. Auswahl, Form und Lage des Implantats sind weitere Gesichtspunkte, die individuell bestimmt und gemeinsam erarbeitet werden müssen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Unsere Beratung zur Brustvergrößerung beginnt damit, dass wir Dir mit einem speziellen Simulations-Set vor dem Spiegel zeigen, wie genau sich die geplante Veränderung der Brust am eigenen Körper auswirken wird.

Da die Implantat-Chirurgie der Brust ein komplexes Thema ist, wollen wir bereits an dieser Stelle die gängigen Fragen zur operativen Brustvergrößerung beantworten:

Implantate

 

Während der letzten Jahre hat es bei der technologischen Entwicklung der Brustimplantate enorme Fortschritte gegeben. Heute sind Implantate in einer Hülle von bis zu zehn Lagen mit jeweils unterschiedlichen Oberflächen eingebettet. Das Füllmaterial besteht aus kohäsivem Silikon-Gel und verfügt auf Grund starker Quervernetzung über eine sehr stabile Auslaufsicherheit. Silikon ist ein synthetisches Polymer und im menschlichen Körper extrem gut verträglich. In der medizinischen Anwendung werden deswegen Zugänge, Kathetersysteme, Hüllen für Herzschrittmacher, künstliche Herzklappen und Teile künstlicher Gelenke ganz überwiegend aus Silikon gefertigt. Vor allem auch deshalb, weil es so gut wie keine Allergien gegen diesem Stoffgruppe gibt. Während der zurückliegenden 45 Jahre haben sehr viele internationalen Studien das medizinisches Silikon als sehr sicheres Material eingestuft.

 

Die geometrische Form der Implantate macht den wesentlichen Unterschied aus.

Entweder entspricht ein Implantat einem Halbkreis (runde Form), oder es besitzt eine Tropfenform, die die natürliche Brustform nachahmt (anatomische Implantate). Jede Implantatform hat Vor- und Nachteile.

 

In Europa präferieren Frauen eher anatomische Implantate, in den USA und Südamerika werden runde Formen bevorzugt. Ein rundes Implantat betont das Dekolleté stärker und schafft ein volles Volumen. Ein anatomisches Implantat ahmt hingegen eher die natürliche Brustform nach. Insbesondere bei kleinen Brüsten schaffen anatomische Implantate natürlichere Ergebnisse und die Veränderung kann unter Umständen diskreter sein. Nachteilig sind jedoch mögliche, wenn auch sehr seltene, Rotationen des Implantats. Diese stellen wiederum bei den runden Implantaten kein Problem dar.

Image by philippe spitalier

Brustvergrößerung mit

B-Lite Implantaten

 

Die plastisch-chirurgische Brustvergrößerung mit Implantaten ist eine der am häufigsten ausgeführten Operationen. Bei dem oft geäußerten Wunsch, möglichst großflächige Implantate einzusetzen, kommt das Gewicht ins Spiel.

Weitere Parameter:

Implantat-Oberfläche, Projektion und Lage des Implantats

 

Projektion beschreibt wie viel Volumen des Implantats vom Brustkorb horizontal nach vorne zeigt. Das heißt: Für das gleiche Volumen existieren unterschiedliche Implantat-Profile abhängig von der Höhe der Implantat-Basis:

 

  • Low Volume Implantate sind breite und flache Implantate mit geringer Projektion

  • Brustimplantate mit hohem Profil nennt man Moderate oder High Profile-Implantate. Sie sind an der Basis entsprechend schmaler und bieten eine höhere Projektion. Die Brust erhält so mehr Volumen, und das ist ideal für Frauen mit schmalen Brüsten

  • Brustimplantate mit extra hohem Profil (Extra High Profile) sind schon fast kugelförmig, sie geben deutlich mehr Volumen und betonen stark das runde Aussehen.

 

Diese geometrische Betrachtung ist deshalb sehr wichtig, weil häufig vergleichend über das Füllvolumen eines Implantats gesprochen wird, oder PatientInnen mit einer bestimmten Volumenvorstellung in die Praxis kommen. Aber dieser Gedankenansatz ist irreführend, denn er lässt die existierende Brustgröße und die Brustkorbform außer Acht. Eine Patientin mit breiterem Brustkorb benötigt für eine schöne Brust automatisch auch ein breiteres Implantat, d.h. die Auflagefläche des Implantats auf dem Brustkorb (die Implantat-Basis) ist größer. Dementsprechend hätte bei dieser Frau ein 350ml-Implantat eine deutlich kleinere Projektion als ein 350ml-Implantat mit kleinerer Basis. Denn die Auswahl des Implantats richtet sich nach dem vorhandenen Brustgewebe und orientiert sich an der vorhandenen

Auflagefläche auf dem Brustkorb. Anhand dieser Parameter kann die gewünschte Projektion erarbeitet und damit das endgültige Zielvolumen Deines Wunschimplantats gemeinsam bestimmt werden.

 

Die Oberfläche der Implantate kann entweder glatt oder in unterschiedlicher Stärke texturiert sein. Glatte Implantate bewegen sich mehr, da sie weniger am umlegenden Gewebe haften. Sie sind weicher und haben ein geringeres Risiko der Faltenbildung, dafür aber ein höheres Risiko einer Kapselfibrose, wenn sie über den Muskel gelegt werden. Um das Risiko einer Kapselfibrose zu verkleinern, haben Hersteller schon vor Jahren damit  begonnen, die Oberflächen ihrer Implantate anzurauen. Damit wird eine festere Integration in das Gewebe erreicht und es kann sich eine zartere Kapsel um das Implantat herum bilden. Bei anatomischen Implantaten sorgt diese Oberflächenbeschaffenheit mit dafür, das Risiko einer Implantat-Rotation zu senken. Allerdings ist die sichtbare Faltenbildung bei anatomischen Implantaten erhöht.

 

Das Thema der Implantat-Beschichtung wird in Fachkreisen zurzeit sehr lebhaft diskutiert, und ist zugleich Gegenstand der aktuellen Forschung.

Zuletzt unterscheiden sich chirurgischer Zugangsweg und die Lage des Implantats in der Brust

 

„Über oder unter den Brustmuskel?“. Ähnlich wie bei der Geometrie der Implantate lässt sich diese Frage nicht immer pauschal beantworten, sondern muss individuell entschieden werden.

 

Insbesondere bei schlanken Frauen mit natürlicher, kleiner Brust sollte das Implantat unter den großen Brustmuskel (Pectoralis-major-Muskel) platziert werden (sogenannte subpektorale Lage). Dies gewährleistet im sichtbaren Dekolleté-Bereich eine gute Weichteilbedeckung des Implantats, das gleichzeitig weniger sichtbar und fühlbar wird. Allerdings beobachten beispielsweise Personen, die regelmäßig Fitness betreiben, gelegentlich ein Anspannungsphänomen, das sich als störendes Hüpfen der Brüste bemerkbar macht und bei Übungen auftritt, die den Brustmuskel anspannen (sogenannte „Jumping Breast“).

 

Bei größerer natürlicher Brust, die eine höhere Menge Eigengewebe aufweist, kann die Lage über dem Muskel und unterhalb der Brustdrüse die bessere Vorgehensweise sein (sogenannte epipektorale Lage).

 

Eine sinnvolle Kombination beider Verfahren ist die sogenannte „Dual Plane“ – Augmentation, die sich in unserer beruflichen Praxis zuletzt immer stärker durchgesetzt hat. Diese Anwendungsmethode ist kompliziert und setzt langjährige brustchirurgische Erfahrung voraus. Bei ihr wird der untere Anteil der Brustdrüse vom Brustmuskel separiert, das Implantat aber trotzdem unter den Muskel gelegt. So kann die Brustdrüse besser über das Implantat gleiten und durch die beiden separaten Gewebeschichten kann Deine Brust noch detaillierter geformt werden.

 

Um das Implantat in die Brust einzubringen, wird ein sogenanntes Pocket geformt, also eine Implantat-Tasche. Unabhängig davon ob sich diese über oder unter dem Muskel befindet, muss ein chirurgischer Zugangsweg bestimmt werden. Die drei am häufigsten angewendeten Methoden haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, die im Folgenden kurz beschrieben werden:

 

Bei dem am häufigsten angewendeten Standardzugang über die seitliche Unterbrustfalte entsteht eine ca. 4-5 cm große Narbe unter der Brust. Bei aufrechtem Oberkörper bleibt sie unsichtbar und ist lediglich beim unbekleideten Liegen in Rücken- oder Seitenlage zu erkennen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Brustdrüse in der Regel unversehrt bleibt. Dies ist sehr wichtig für den Erhalt der Stillfähigkeit. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird diese Zugangsform am häufigsten angewandt.

 

Das Einbringen eines Implantats durch einen kleinen Schnitt im Bereich des Brustwarzenvorhofs lässt nur kaum sichtbare Narbe entstehen. Um das Implantat unter die Brustdrüse zu bringen, muss jedoch durch die Brustdrüse geschnitten werden. Dies führt zu einer Gefühlsminderung an der Brustwarze und kann unter Umständen die Stillfähigkeit beeinträchtigen. Diese Zugangsart wird heute nur noch in seltenen Fällen angewandt.

 

Zuletzt kann ein Silikonimplantat auch über die Achselhöhle eingebracht werden, die Narbe ist ebenfalls sehr unauffällig. Muss das Implantat einmal gewechselt oder entfernt werden, ist ein zusätzlicher Schnitt in der Unterbrustfalte jedoch unumgänglich.

Das waren jetzt ziemlich viele Informationen auf einmal. Aber genau das ist der Anspruch von JJPS Berlin: Umfassende Information auf Augenhöhe. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs in unserer Sprechstunde beantworten wir weiteren Fragen und bestimmen gemeinsam mit Dir das für Dich perfekte Implantat und die am besten geeignete Implantats-Position.

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Ablauf

 

In unserer Sprechstunde nehmen wir uns Zeit, um mit Dir gemeinsam das geeignete Implantat, die Lage und den Zugangsweg für dich festzulegen. Ausführlich informieren wir Dich in diesem Rahmen auch über die Nachbehandlung eventuelle Risiken. Etwa eine Woche vor Deinem geplanten OP-Termin erfolgt eine ausführliche und finale Aufklärung und es finden ggfs. notwendige Voruntersuchungen statt. Am Tag der OP zeichnen wir gemeinsam noch einmal die relevante OP-Planung im Stehen an. Der Eingriff selbst findet in Vollnarkose durch unseren erfahrenen Anästhesisten statt, den Du selbstverständlich auch kennenlernst. Er ist die gesamte Zeit bei Dir und überwacht Dich während der gesamten Operation. Danach sorgt er bei Dir dafür, dass Du keine Schmerzen hast. Die Operation selbst dauert ca. 60-90 Minuten, während denen Du tief schläfst.

 

Noch im OP-Saal legen wir einen Kompressions-BH an, so dass Du nach ein paar Stunden Regeneration in unserem Patientenzimmer nach Hause gehen kannst, wenn es Dir gut geht und Du Dich fit fühlst. Natürlich wird der Operateur weiterhin jederzeit telefonisch für Dich erreichbar sein. Danach solltest Du Dich für ca. eine Woche komplett körperlich schonen, erst dann kann eine leichte Bürotätigkeit oder ähnliche Arbeit wieder aufgenommen werden. Der spezielle Kompressions-BH sollte allerdings für die Dauer von sechs Wochen rund um die Uhr getragen werden. Ebenso lange solltest Du auch auf Sport verzichten. Duschen unter Verwendung eines speziellen Duschpflasters ist sofort nach der Operation möglich.

 

Sämtliche Nachuntersuchungen sind bei JJPS inklusive. Wir sehen Dich am Tag nach der Operation, nochmals ca. 5 Tage danach und zum Fadenzug 14 Tage nach dem Eingriff wieder. Wir empfehlen, nach rund sechs Wochen sowie nach etwa sechs Monaten einen Kontrolltermin zur vorläufigen bzw. finalen Kontrolle des Operations-Ergebnisses zu vereinbaren.

 

Vor dem Eingriff sollte durch Deine Frauenärztin ein Ultraschall oder eine Mammografie Deiner Brust angefertigt werden (je nach Alter und Risikoprofil), um auf der sicheren Seite zu sein. Die Schmerzen einer Brustvergrößerung sind mit normalen Schmerzmitteln gut zu moderieren; insbesondere bei einer Implantat-Lage unter dem Brustmuskel kann es sich aber für einige Tage wie ein stärkerer Muskelkater anfühlen.

Technik

 

Wie bereits zuvor in der Übersicht beschrieben, hat sich die Implantat-Technik sehr dynamisch entwickelt und konnte deutlich verfeinert werden. Wir beherrschen alle relevanten Techniken und finden für Dich die „custom made“ Lösung, passend zu Deinen Wünschen und Vorstellungen. Häufig ist es sinnvoll, dass eine Kombination verschiedener Techniken eingesetzt wird, um optimale Ergebnisse zu erzielen (Hybrid-Augmentation/ Augmentationsmastopexie/Asymmetrie-Ausgleich). Details dazu besprechen wir mit Dir in unserer Sprechstunde.

Kosten & Finanzierung

 

Eine Brustvergrößerung beginnt ab EUR 4.500 zzgl. MwSt., inklusive Implantat und Narkosekosten. Die Möglichkeit einer Finanzierung besteht auf Wunsch über einen unserer Finanzierungspartner.

 

Für alle ästhetischen Operationen sollte eine externe Folgekostenversicherung abgeschlossen werden. Sie schützt Dich im Fall von selten auftretenden Komplikationen und damit verbundenen Folgekosten.

Risiken

In den Händen kompetenter Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit ausgewiesener brustchirurgischer Erfahrung, ist die Brustvergrößerung mit Implantaten ein risikoarmer Eingriff, wie er täglich tausendfach in Kliniken auf der ganzen Welt vorgenommen wird. Allgemeine Risiken wie Infektionen, Nachblutungen, Blutergüsse etc. sind relativ selten und meist operativ einfach zu beheben.

 

Einige Themen sind bei Implantaten aber gemeinsam zwischen Arzt und Patientin zu besprechen: Die wichtigste Eventualität ist das Thema Kapselfibrose. Der Organismus erkennt das Implantat und umbaut dies mit einer feinen Bindegewebskapsel. Manchmal kann diese Kapsel dicker und härter konfiguriert sein und das Implantat verformen, die Brust verhärten oder sogar Schmerzen verursachen. Oft geschieht das erst nach vielen Jahren, manchmal kann es aber auch schon Monate nach der OP auftreten und dann eventuell einen Wechsel des Implantats notwendig machen. Wichtig ist, zu verstehen, dass ein Implantat vor allem bei jüngeren Frauen keine unbegrenzte Zeitdauer halten wird. Ähnlich wie eine Zahnkrone hält kein Implantat ein Leben lang. Mit einem Implantat-Wechsel, etwa alle 10-20 Jahre, muss daher gerechnet werden.

 

Ein anderes Thema ist das sog. Brustimplantat-assoziierte anaplastische großzellige Lymphom (BIA-ALCL), eine extrem selten auftretende Art eines Lymphoms. Weltweit ist es bisher bei rund 900 Frauen aufgetreten, die eine bestimmte Art der Texturierung aufwiesen. Zurzeit wird BIA-ALCL intensiv beforscht. Die erste Fallserie dazu hat Dr. Julian Kricheldorff von JJPS im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht (https://www.aerzteblatt.de/archiv/200706/Brustimplantat-assoziiertes-Lymphom). Er hat sich mit dem BIA-ALCL und auch der Breast Implant Illess (BII) ausführlich beschäftigt und kann Euch - wissenschaftlich fundiert - zu Brustimplantaten umfassend Auskunft geben.

Nachsorge

 

Sechs Wochen nach der Operation kannst Du den Kompressions-BH ablegen und brauchst keine Angst mehr davor zu haben, das Implantat könne verrutschen. Nun kannst Du auch wieder die körperliche Belastung steigern, entsprechend Deinem eigenen Empfinden. Wenn Du nach sechs Wochen zur Nachuntersuchung in unsere Praxis kommst, besprechen wir mit Dir die langfristige Nachsorge von Implantaten und erklären Dir die Untersuchungsintervalle. Du erhältst einen Implantat-Pass, in dem die wichtigsten Einzelheiten zu Deinem Implantat aufgelistet sind (Hersteller, Modell, Chargennummer). Deine normale Brustkrebsvorsorge bei der Gynäkologin (inkl. Mammografie) ist natürlich möglich. Sie sollte unbedingt regelmäßig erfolgen. Die Narbenpflege ist ein Thema, dass wir mit Dir persönlich besprechen.

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Alternativen

Seit einiger Zeit erfreut sich das Lipofilling, also der Eigenfett-Transfer zur Brustvergrößerung, immer größerer Beliebtheit. Bei dieser Applikation kann unter Umständen auf den Einsatz eines Implantats verzichtet werden.

 

Oftmals haben Frauen, zum Beispiel nach der Schwangerschaft, auch ausreichend Brustvolumen, lediglich der Hautmantel ist durch Schwangerschaft und Stillzeit überdehnt und hängt herab. In einem solchen Fall kann die sogenannte Auto-Augmentation, das ist eine Bruststraffung, kombiniert mit einem körpereigenen Läppchen aus Unterhautfettgewebe, eine straffe und voluminöse Brust ohne Einsatz eines Implantats kreieren.

Wissenswertes

 

Um ein noch natürlicheres Ergebnis zu erzielen, kann die Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung und oder einer Eigenfett-Transplantation kombiniert werden Brustoptimierungen können darüber hinaus oft auch mit anderen Operationen verbunden und im Rahmen eines einzigen Eingriffs vorgenommen werden. Sprecht uns gern zu diesem Thema an, wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt.

INFORMATIONS-
ÜBERSICHT

OP-Dauer

Je nach Technik und Implantat-Lage 45-90 Minuten

Narkose

Vollnarkose

Kosten

je nach Aufwand ab

4.500,- Euro

Technik

Abhängig von anatomischen Verhältnissen und Wunsch über oder unter den Brustmuskel, dual plane, Kombination mit Eigenfett (hybrid breast)

Nachbehandlung

6 Wochen spezieller BH, kein Sport, kein schweres Heben

Finanzierung

Die Möglichkeit einer Finanzierung besteht auf Wunsch über einen unserer Finanzierungspartner. Für alle ästhetischen Operationen sollte eine externe Folgekostenversicherung abgeschlossen werden. Sie schützt Dich im Fall von selten auftretenden Komplikationen und damit verbundenen Folgekosten.

Schmerzhaftigkeit

gering, gut mit normalen Schmerzmitteln zu tolerieren

Gesellschaftsfähigkeit

ca. 14 Tage

Wissenswertes

Art des Implantats, Lage, Zugangsweg etc. sind individuell variabel. Wir beraten Euch gerne ausführlich, eine Simulation ist möglich und sinnvoll

Klinikaufenthalt

je nach Größe und Technik ambulant bis eine Nacht stationär

Risiken

U.a. Kapselfibrose, Notwendigkeit von Wechseln, Straffung

 

BRUSTVERGRÖßERUNG MIT B-LITE IMPLANTATEN

Die plastisch-chirurgische Brustvergrößerung mit Implantaten ist eine der am häufigsten ausgeführten Operationen. Bei dem oft geäußerten Wunsch, möglichst großflächige Implantate einzusetzen, kommt das Gewicht ins Spiel. Lange Zeit gab es dazu unterschiedliche Betrachtungsweisen und Argumentationen: Auf der einen Seite behandelten Plastische Chirurgen Frauen, die sich größere Brüste wünschten, für die sie bereit waren, Implantate mit hohen Volumina in Kauf zu nehmen. Andererseits kamen Frauen in die Praxen, die sich eine Brustverkleinerung wünschten, um die Gewichtsbelastung durch die Brust zu verringern und Schmerzen im Halteapparat zu reduzieren.

 

Nach jahrelanger Forschung und Entwicklung sowie anschließenden umfangreichen Zulassungsstudien, gelang es der Industrie, eine neue Art von Brustimplantaten zu entwickeln: Die B-Lite – Implantat-Serie der deutschen Firma Polytech. Sie gibt Fachärzten die Möglichkeit, Frauen mit dem Wunsch nach großen Brüsten mit Implantaten zu versorgen, die über 30 Prozent leichter sind als herkömmliche Implantat-Reihen. Die dafür angewandte Technologie verwendet sogenannte Mikrosphären. Das sind winzige Hohlräume, die sich im Inneren des Gels befinden. Sie gehen eine stete Verbindung mit den Silikon-Molekülen ein, ohne sie jedoch dabei zu durchdringen. Dank der hohen Quervernetzung der Mikrosphären, ist das Gel sehr formstabil und auslaufsicher.

 

Die Indikation für B-Lite – Implantate stellen wir bei JJPS vor allem für Frauen mit schwächerem Bindegewebe, die eine größere Volumenveränderung wünschen. Dank des deutlich geringeren Eigengewichts kann das Absacken der Brust erheblich reduziert werden.

 

In Bezug auf das Risikoprofil sind B-Lite – Implantate ebenso sicher wie herkömmliche Implantate. Auf Grund des noch aufwändigeren Produktionsprozesses, sind sie allerdings zurzeit ca. 50 Prozent teurer als konventionelle Premium-Implantate.

 

Ob für Dich B-Lite – Implantate in Betracht kommen, prüfen wir und besprechen es gemeinsam in unserer Sprechstunde. Dort kannst Du auch alle Implantat-Typen ansehen, in die Hand nehmen, um für die unterschiedlichen Texturen, Gewichte, Formen und Größen der Implantate ein Gefühl zu entwickeln.